Diese 5 Fragen solltet ihr euch stellen, bevor ihr ein Kind bekommt

Bereit fürs Kind?

Den richtigen Zeitpunkt für ein Kind gibt es tatsächlich nicht. Natürlich wäre es da romantischer, es einfach irgendwann drauf ankommen zu lassen. Doch dem Kind zuliebe sollte man sich vorher über ein paar grundlegende Dinge Gedanken machen. Diese 5 Fragen können helfen, sich dem richtigen Zeitpunkt zumindest anzunähern.

  1. Sind wir wirklich bereit?
    Man hat zwar keine Vorstellung davon, was es wirklich bedeutet, ein Kind zu haben, bis man wirklich eines hat. Aber was man sich trotzdem vorher schon mal bei Freunden und Bekannten anschauen kann, ist, wie wenig Zeit für einen selbst und die Beziehung plötzlich übrig bleibt. Nach der Geburt dreht sich alles nur noch um das Kind, schlaflose Nächte, Stillprobleme und Bauchschmerzen. Man sollte sich also niemals von den »Na, wann ist es denn bei euch soweit?«-Fragen der Anderen verrückt machen lassen, sondern immer als Paar entscheiden, ob man sich wirklich bereit fühlt.
  2. Wer wird sich worum kümmern?
    Wer nimmt Elternzeit und wie lange? Wie lässt sich die übrige Hausarbeit fair aufteilen? Ein Kind stellt die Welt völlig auf den Kopf. Da hilft es, wenn man so viele Absprachen wie möglich darüber trifft, wer wofür zuständig sein wird.
  3. Soll das Kind nur die Beziehung retten?
    Leider glauben viele, ein Kind wäre ein gutes Mittel, einen Partner oder eine Partnerin an sich zu binden. Doch oft ist das Gegenteil der Fall. Ein Baby bedeutet im ersten Monaten so viel Stress, dass eine Partnerschaft, die ohnehin gerade dabei war, in die Brüche zu gehen, erst recht zerschmettert wird.
  4. Wie sieht es mit den Finanzen aus?
    In der Liebe wird ungern über Geld gesprochen. Dabei entstehen demjenigen, der zuhause bleibt, um das Kind zu versorgen, trotz Elterngelds erhebliche finanzielle Nachteile. Laut einer Studie der OECD von 2019 ist die Rentenlücke von Frauen in keinem anderen europäischen Industrieland so groß wie in Deutschland: Frauen beziehen aktuell 46 Prozent weniger Rente als Männer. Altersarmut ist gerade für Frauen deshalb ein großes Thema.  Fair wäre deshalb, einen Ausgleichsbetrag festzulegen, der beispielsweise in einer privaten Altersvorsorge angelegt wird. Oder für gemeinsame Ausgaben ein Familienkonto anzulegen, auf das derjenige, der weiter arbeiten geht, mehr einzahlt. Im Idealfall schaffen es beide Elternteile, z. B. mit zwei 80%-Stellen, genügend zu verdienen und sich die Zeit mit dem Kind gut aufzuteilen.
  5. Wie stehen wir zu wichtigen Erziehungsfragen?
    Zwar dauert es eine ganze Weile, bis man sich den ersten Erziehungsdebatten stellen muss, dennoch macht es Sinn, schon vor der Geburt abzuklopfen, ob man zumindest ungefähr die gleichen Vorstellungen hat. Ansonsten ist täglicher Zoff nämlich vorprogrammiert.

Karina Halle

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Nicola ist stolze alleinerziehende Mutter einer Fünfjährigen und verlässt sich schon lange nicht mehr auf Männer. Doch als sie ihre Wohnung verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig, als dem wohlhabenden Bram McGregor zu vertrauen und in eines seiner Apartments zu ziehen. Der Haken an der Sache: Der schottische Bad Boy wohnt gleich nebenan und macht ihr das Leben ziemlich schwer. Doch gerade seiner störrischen und mysteriösen Art kann sich Nicola nicht entziehen...

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