Diese 9 Quarantäne-Sextipps für Paare und Singles machen Spaß

Bettgeflüster in Zeiten von Corona: Tipps von Sophie Andresky

Seit Wochen heißt es für uns: Ausgangssperre! Diese Situation fordert uns in allen Lebenslagen heraus – auch und besonders in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen mit einem Partner oder allein. Was müssen wir beachten? Auch in Sachen Sex?

Zum Glück weiß Sophie Andresky Rat. Die Autorin ist nicht nur bekannt für ihre tabulosen, erotischen Romane (unser Lesetipp zum Einstieg), sondern hat nun den Sex-Ratgeber »Enjoy Yourself. Sex unter Quarantäne« herausgebracht. Denn auch in Zeiten von Social Distancing müssen wir auf Sex und Erotik nicht verzichten. Wie das geht und was wir beachten müssen, hat uns die Autorin in einem Interview erklärt.

Interview mit Sophie Andresky

Sinnliche Seiten: Wir durchleben gerade eine noch nie dagewesene Zeit der Isolation: Soziale Nähe außerhalb der Familie kommt zum Erliegen, doch gilt das auch für unser Sexualleben? Frau Andresky, Sie als erfolgreichste Erotik-Autorin Deutschlands haben sich schlau gemacht: Wie unterscheidet sich denn Sex unter Quarantäne von »normalem« Sex?

Sophie Andresky: Diese Ausnahmesituation wirkt wie ein Brennglas: Alles spitzt sich zu. Konflikte, die in der Beziehung vorher am Rande mitgewabert sind, rücken plötzlich in den Fokus. Wer vorher einsam war, ist jetzt noch einsamer. Aber auch: Wer vorher schon gern mit seinem Partner gevögelt hat, hat dafür jetzt mehr Zeit als jemals zuvor. Sex kann einen anderen Stellenwert bekommen und uns über die Umstände, die ja oft verstörend und manchmal beängstigend sind, hinweghelfen. Vielleicht macht uns das wieder klar, wie kostbar und wertvoll der Partner und seine Nähe ist. Es ist nichts mehr selbstverständlich. Das kann einen frustrieren und verunsichern. Oder es sorgt für mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

Sinnliche Seiten: Das Candlelight-Dinner mit Mark von Tinder mit den schönen Augen wird auch ganz ohne Sex zur Infektionsgefahr, andererseits steigt auch der Bedarf nach Nähe und Berührung. Wie können Singles trotzdem ihrer Lust nachgehen?

Sophie Andresky: Die Chance liegt, glaube ich, darin, mal ganz nah bei sich zu sein und zum Beispiel die eigenen Phantasien kennen zu lernen. Ich war ganz erstaunt, als ich von Freundinnen und Freunden hörte, dass sie gar keine eigenen Sexfilme im Kopf haben, sondern ausschließlich auf Pornos zurückgreifen. Das kann man natürlich mal machen, ich sehe selbst auch gern Pornos, wenn es mal besonders schnell gehen soll, aber die eigenen Phantasien sind viel, viel heißer! Da warten unglaubliche Dinge in euren Gehirnen!

Sinnliche Seiten: Dort, wo es viele Coronafälle gibt, werden laut Medienberichten mehr Sextoys verkauft. Welche Spielzeuge sind denn gerade besonders empfehlenswert und wo bekommt man sie her, jetzt wo der Einzelhandel sich auf Lebensmittel beschränkt hat?

Sophie Andresky: Schade, dass es dafür Corona braucht, aber ja. Es gibt da viel zu entdecken. Seit dem hautfarbenen geäderten Riesenpimmel hat sich die Branche sehr weiterentwickelt. Viele Sextoyfirmen verkauften immer schon hauptsächlich online. Ich empfehle als Einsteigermodell einen schmalen, penisförmigen Vibrator, denn den kann man auch zur Klitorisstimulation nutzen. Einfach mal die Seiten durchsurfen und sehen, was einen neugierig macht.

Sinnliche Seiten: Welche Quarantäne-Sextipps geben Sie uns mit auf den Weg, damit es zu Hause mit der Lust klappt?

Sophie Andresky:

Für Paare:

  1. Alles wegorganisieren, was stören könnte. Den Hausputz liegen lassen. Das Telefon abschalten.
  2. Alle anderen Bedürfnisse, die die Lust hemmen könnten, zuerst befriedigen. Übernächtigt, gestresst und hungrig hat niemand Lust auf Sex.
  3. Gemeinsam etwas Neues erleben. Damit meine ich Kleinigkeiten wie nackt zusammen frühstücken. Ein neues Spielzeug ausprobieren. Das Licht anlassen, wenn man es sonst nur im Dunkeln treibt. Beim Sex reden, wenn man sonst schweigt, oder umgekehrt. Rollen tauschen. Sich an Stellen berühren, die man beim routinierten Langzeitbeziehungssex ausspart.
  4. Einfach mal fragen. Wie ist das für dich? Wie fühlt sich das an? Was würdest du dir wünschen? Was macht dich unsicher? Sich gegenseitig »ausbilden«.
  5. Trotz der ständigen Nähe die Intimsphäre wahren und auch mal Abstand suchen, damit es spannend bleibt.

Für Singles:

  1. Sich selbst besser kennen lernen und darüber nachdenken, wie das Liebesleben aussehen soll, wenn man sich wieder live treffen kann.
  2. Nett zu sich sein, nicht nur beim Masturbieren, sondern auch sonst, z. B. den Lieblingsduft bestellen, sich ein Essen aus der Kindheit kochen oder sich sonst etwas gönnen.
  3. Kontakt suchen und dabei alle Kanäle nutzen, Telefon, Skype, Mail, Briefe, Chats, Hauptsache, man bleibt vernetzt.
  4. Sich in Sachen Sex fortbilden. Natürlich masturbieren, aber auch mal anders als sonst immer.

Vielen Dank, liebe Sophie Andresky, für das Interview. Wenn ihr mehr über die Autorin erfahren wollt, findet ihr hier den zweiten Teil des Interviews.

Sophie Andresky

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