Für euch enthüllt: Das suchen wir im Netz zum Thema Sex

online-dating
© Bastografie / photocase.de

Worauf stehen wir wirklich? Es ist immer so leicht dahergesagt: Männer werden eher durch optische Reize erregt, während Frauen auf psychologische stehen. Optische Merkmale geben uns Informationen über die Gesundheit, Gene und die Fruchtbarkeit eines Menschen. Psychologische Informationen hingegen sagen etwas über die Stabilität, das Verantwortungsgefühl, Status und Charakter aus. Genau das ist auch der Grund, wieso Frauen so gern Liebesromane lesen – sie sind voller psychologischer Reize. Der Liebesroman als „Porno für die Frau“ sozusagen. Tja, die Herren sind da etwas fantasieloser, für sie ist der Porno der Porno.

Das Gute daran: Egal, wer man ist, ob dick oder dünn, alt oder jung, blond oder brünett, für eine große Anzahl von Männern entspricht man einem erotischen Ideal. Das Gleiche gilt auch für Männer, egal ob sie friedliebend, aggressiv, geistreich oder abgeklärt sind. Und hier kommt das Internet ins Spiel, das es uns auf Tausenden Kanälen ermöglicht, einen passenden Partner zu finden. Und wir nutzen das!

So populär ist Online Dating

In den USA macht die Online-Dating-Industrie jährlich einen Umsatz von 1,3 Billionen Dollar – das ist mehr als die Pornoindustrie. Deutschland liegt mit einem Jahres-Umsatz von 203 Millionen Euro (im Spitzenjahr 2011, seither stabil bei etwa 190 Millionen Euro) immerhin auf Platz zwei der fleißigsten Online Dater in Europa, direkt nach den Engländern und vor den Franzosen. Hierzulande gibt es 80 Millionen Registrierungen auf Dating Portalen, rein rechnerisch ist also jeder Deutsche bei irgendeinem der rund 2 000 Portale angemeldet. Und jedes Jahr melden sich weitere 100 000 Leute an. Und es gibt sie für wirklich alles:

Für Übergewichtige, für Veganer, Inhaftierte, Bauern, Alleinerziehende, Christen, Ärzte, Kiffer und sogar für Leute mit der gleichen Geschlechtskrankheit. Das sind nur einige Beispiele, denn es gibt sie wirklich für jeden Fetisch, jedes Haustier, jede Krankheit – einfach für alles!

So verändert das Netz unser Liebesleben

Den ersten Partnerbörsen-Rechner gab es bereits 1964 in New York. Fünf Dollar kostete es Singles damals, den Fragebogen der Erfinder Altfest und Ross mit 100 Fragen beantworten zu dürfen. Die Antworten wurden in Lochkarten gestanzt und hinterher miteinander verglichen.

Fünfzig Jahre später hat sich viel geändert. Über 30 Prozent aller Beziehungen entstehen schon heute online, und Prognosen besagen, dass sich in 20 Jahren die Hälfte aller Paare online gefunden haben wird. Und das sollte niemandem mehr peinlich sein müssen, denn es hat auch Vorteile: Paare, die sich online kennenlernen, heiraten im Schnitt nach 18,5 Monaten, Offline-Paare nach 42 Monaten. Die Online-Ehen lassen sich zu 25 Prozent weniger scheiden.

In den USA kommt in einer von drei Scheidungsakten das Wort Facebook vor. Scheidungsanwälte geben zu, dass die Social-Media-Seiten eine immer größere Rolle in den Scheidungskriegen spielen. Das könnte daran liegen, dass knapp 4 Millionen Menschen allein hierzulande im Netz nur sexuelle Abenteuer suchen. Genügend Seiten gibt es auch dafür. Tendenz steigend, bei all diesen Zahlen.

Sai Gaddam und Ogi Ogas haben einen riesigen Online-Sexreport veröffentlicht, in dem sie Antworten auf alle Fragen liefern. Wer steht auf wen? Wieso gibt es so viele verschiedene sexuelle Neigungen? Und was suchen wir wirklich im Netz im Hinblick auf das Thema Sex?

Sai Gaddam, Ogi Ogas

Klick! Mich! An!

Klick! Mich! An! Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

eBook

€ 13,99 [D] | CHF 17,00 [CH]

oder hier kaufen:

Nicht jeder ist ehrlich, wenn es um sexuelle Bedürfnisse geht. Was man behauptet und sich wünscht, unterscheidet sich mitunter eklatant von dem, was man sucht, wenn sonst niemand hinsieht – zum Beispiel im Internet. Zwei Forscher haben sich genau das zunutze gemacht. Sie zählten Internet-Klicks und kamen zu überraschenden Ergebnissen: Warum das Playgirl-Magazin floppte. Welche Qualitäten Frauen wirklich an Männern schätzen. Warum Dominanz und Unterwerfung zwei Seiten derselben Hirnrinde sind. Warum ein Glas voll Münzen Männer anmachen kann – und Freud einen Penisneid hatte.

Kinsey reloaded! Umfassender, ehrlicher, transparenter.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.