Hard to get: Soll man Männer zappeln lassen?

Dating-Weisheiten wie „Mach dich rar, und du bist der Star“, die Drei-Tages-Regel, oder „Männer sind Jäger“, hat vermutlich jeder im Leben schon einmal ausprobiert – und mindestens genauso oft verflucht.

Man taktiert den perfekten Zeitpunkt für einen Rückruf, zögert Dates hinaus und gibt sich möglichst unnahbar. Das Kalkül mag funktionieren, aber es kostet Kraft. Und darum fragt man sich irgendwann: Sind Männer wirklich wie Gummibänder? Je mehr man sie wegstößt, desto schneller kommen sie zurück?

Studie: Mit dieser Taktik wickelt man Männer um den Finger

In einer Studie von Elaine Hatfield über Beziehungs- und Attraktivitätsforschung hatten Männer die Gelegenheit, an einer Partnervermittlung teilzunehmen, und erhielten dabei Informationen über Frauen, die der Computer angeblich als für sie passend ermittelt hatte. Eine Frau schien leichte Beute, da sie angeben hatte, mit jedem der Männer ein Date in Erwägung zu ziehen. Eine andere war an allen Teilnehmern desinteressiert (also schwer zu haben), und eine dritte Frau zeigte sich wählerisch und fand die ihr bislang vorgestellten Männer nicht besonders attraktiv – mit einer Ausnahme: Und so fühlte sich der Versuchsteilnehmer als „der Auserwählte“. Sein Interesse war geweckt.

Das heißt also: Weder gespielte Distanziertheit, noch das offenkundige Bekenntnis an Interesse führen zum Erfolg. Was funktioniert ist eine Kombination aus beidem: Begehrt sind die Frauen, die nicht leicht zu haben ist, aber bei der man selbst Chancen hat.

Das heißt also: Eine Flirt-Taktik ist erfolgreicher als Ehrlichkeit? Zum Glück ist das nur die halbe Wahrheit. Wenn es gelingt, die unnahbare Eisprinzessin zu spielen, weckt man den Jagdinstinkt und suggeriert: Nichts was sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß. Denn wer ein Spiel spielt, der verliert an Authentizität. Das ist anstrengend und holt einen irgendwann sowieso ein, denn die Methode funktioniert nur kurzfristig.

„Wer an einer Beziehung interessiert ist, sollte die Unnahbare nicht zu sehr übertreiben. Zu viel Stolz hat in der Liebe nichts zu suchen, wir müssen uns öffnen, um uns näher zu kommen“, sagt Psychologin Lisa Fischbach, die eine Studie von Elitepartner durchführte. Das Ergebnis der Studie: junge Frauen bis 29 Jahre machen sich häufig rar. Ab 30 ist es nur noch jede fünfte, und mit über 55 Jahren setzt nur noch jede zehnte Frau auf diese Taktik. Je mehr Erfahrungen eine Frau also im Laufe ihres Lebens sammelt, desto seltener verstellt sie sich.

Aber für alle, die endlich mal wieder richtig flirten wollen und nur ein gutes Gefühl und nicht die ganz große Liebe suchen, die können sich ein paar Tricks bei der verführerischen Elisa abschauen. Zumindest bis der Traummann da ist.

Beth Kery

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Elise Martin ist wohlhabend und vor allem eins: ein Partygirl. In Chicago fliegen ihr alle Männerherzen zu, doch keiner konnte je das ihre erobern. Und so hätte sie nicht damit gerechnet, dem charismatischen und wohlhabenden Lucien Lenault zu verfallen – einem Casanova, der die Frauen zu seinen Gespielinnen macht und danach eiskalt fallen lässt. Aber Elise ist nicht irgendeine Frau. Sie ist es gewohnt, mit dem Feuer zu spielen. Doch als die Leidenschaft zwischen Elise und Lucien immer stärker zu brodeln beginnt, drohen nicht nur seine Geheimnisse aufzufliegen, auch ihrer beider Zukunft steht auf dem Spiel.

 

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