Hilfe, der Sex ist schlecht

Schlechter Sex?

Es ist ein wirklich bedauerliches Dilemma: Ihr habt jemanden gefunden, mit dem ihr den Rest eures Lebens verbringen wollt, wäre da nicht ein Problem: der Sex ist schlecht. Bedeutet das nun das Ende der Beziehung? Oder könnt ihr euch ein gutes Sexleben antrainieren? Wir sagen euch, woran ihr das erkennen könnt.

  1. Sprecht es an
    Den Frust in sich hinein zu fressen und über die Konsequenzen ganz alleine zu grübeln, ist nicht fair. Im ersten Schritt solltet ihr deshalb vorsichtig herausfinden, ob euer Partner genauso unzufrieden mit eurem Sexleben ist wie ihr. Wenn er abblockt oder das Problem gar nicht sieht, ist das ein Alarmzeichen. Wenn ihr aber beide etwas ändern wollt, ist das der erste Schritt.
  2. Redet über eure Vorlieben
    Wenn ihr beide unglücklich seid, ist das auch eine Chance: Ihr könnt nun noch einmal ganz von vorne anfangen. Unterhaltet euch darüber, wo eure Vorlieben liegen und was ihr gerne ändern oder ausprobieren würdet. Und dann ab zum Praxistest zwischen die Laken. Das ist übrigens auch eine gute Übung für alle Langzeitpaare. Selbst diejenigen, die in den ersten Jahren noch großartigen Sex haben, müssen ihr Sexleben alle paar Jahre neu erfinden, um dabei zu bleiben. Denn ein gutes Sexleben ist trainierbar!
  3. Hört auf, einen Schuldigen zu suchen
    Niemand ist per se schlecht im Bett. Es geht immer nur um die Kompatibilität. Wenn ihr eurem Partner also das Gefühl gebt, dass es nur an ihm liegt, führt das in einen Abwärtsstrudel. Konzentriert euch lieber darauf, dass es ab jetzt besser wird. Gemeinsam daran zu arbeiten, schafft ein neues Level an Intimität.
  4. Seid nett zueinander
    Natürlich kann man das Sexleben nie getrennt vom Rest der Beziehung betrachten. Deshalb ist es wichtig, dass ihr euch auch außerhalb des Schlafzimmers richtig reinhängt. Macht euch Komplimente, kleine Geschenke, sorgt für Überraschungen. Alles, was dem Anderen ein Gefühl von Wertschätzung gibt, ist erlaubt und erwünscht.
  5. Seid bereit für Kompromisse
    Das mag ernüchternd klingen, aber letztendlich geht es in jeder Beziehung immer wieder genau darum. Natürlich soll jeder auf seine Kosten kommen, aber eben wirklich jeder. Wenn einer merkt, dass es ihn zu sehr unter Druck setzt, den Anderen glücklich zu machen, ist es besser, lieber wieder getrennte Wege zu gehen.

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