Plötzlich Prinzessin – diese Frauen haben sich einen Prinzen geangelt

Hand auf’s Herz: Wer hat nicht schon mal von einem Leben an der Seite eines Prinzen geträumt? Wenn man doch nur blaues Blut in den Adern hätte … Braucht man aber gar nicht! Die Königshäuser dieser Welt haben fast alle auch bürgerliche Frauen (und auch ein paar Männer) in ihre Familien aufgenommen. Hier stellen wir euch die Glücklichen vor:

1. Kate Middleton

© action press

1. Kate Middleton

Die hübsche Brünette stammt nicht gerade aus armen Verhältnissen. Ihre Eltern, eine Stewardess und ein Pilot, wurden mit einem Versandhandel für die Ausstattung von Kindergeburtstagen zu Millionären. Prinz William lernte sie an der University of St Andrews kennen, an der sie beide studierten und wo sie später gemeinsam in einer WG wohnten. Böse Zungen behaupten, Kates Mutter habe ihre Tochter ganz gezielt auf diese Uni geschickt, um sich den Prinzen zu angeln. Kate und William wurden bald ein Paar, beendeten die Beziehung aber 2007, angeblich wegen des zu hohen Mediendrucks. Kurz darauf kamen sie wieder zusammen, aber eine Verlobung ließ auf sich warten, was Kate den Spitznamen „Waity Katie“ einbrachte. Doch das Warten hat sich gelohnt: Inzwischen haben Englands neue Stilikone und der Prinz zwei Kinder (George & Charlotte) und präsentieren sich gekonnt als wahre Bilderbuchfamilie. Und Kate ist der unangefochtene Liebling des britischen Königshauses.

2. Camilla Parker Bowles

© action press

2. Camilla Parker Bowles

Kates quasi-Schwiegermutter hatte einen langen Weg in das englische Königshaus. Sie war mit Prinz Charles, den sie bei einem Polospiel kennenlernte, bereits 1970 kurz liiert, machte sich aber wegen ihres bürgerlichen Hintergrundes keinerlei Hoffnungen. Sie heiratete Andrew Parker Bowles. Schon kurz nach seiner Hochzeit mit Diana, der „Königin der Herzen“, nahm Charles wieder Kontakt zu Camilla auf. Die Aufzeichnung eines intimen Gespräches der beiden war damals ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse. Nach und nach wurde die schwere Ehekrise von Charles und Diana enthüllt, was nicht nur Charles’ Ansehen, sondern auch dem des gesamten englischen Königshauses schwer schadete. Diana sagte damals öffentlich, dass sie eigentlich eine Ehe zu dritt führten. Nachdem Charles seinen Ehebruch zugab, ließ sich Camilla von ihrem Mann scheiden und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Auch Lady Di und Charles trennten sich. Diana starb im Jahr darauf mit ihrem neuen Lebensgefährten Dodi Al-Fayed bei einem tragischen Autounfall. Zwei Jahre später wurden Charles und Camilla wieder gemeinsam in der Öffentlichkeit gesichtet, 2005 folgte schließlich die Hochzeit. Die Beziehung wurde mehrfach verfilmt.

3. Máxima Cerruti

© action press

3. Máxima Cerruti

Die Argentinierin machte Karriere bei der Deutschen Bank, bevor sie Willem-Alexander kennenlernte, der sie zur Königin der Niederlande machte. Vor ihrer Hochzeit gab es großen Wirbel um ihren Vater, der sich als Minister der Militärregierung einiges zuschulden hatte kommen lassen. Willem-Alexander war all das egal. Er wollte seine Máxima auch ohne Einwilligung des niederländischen Parlaments heiraten, obwohl er dadurch seinen Status als Thronfolger verloren hätte. Schließlich fand man einen Kompromiss. Máximas Vater gab einige öffentliche Stellungnahmen ab und blieb der Hochzeit 2002 fern, um das niederländische Volk nicht zu verärgern. Willem-Alexander und Máxima haben inzwischen drei Töchter: Catharina-Amalia, Alexia und Ariane.

4. Charlene Wittstock

© action press

4. Charlene Wittstock

Die ehemalige erfolgreiche südafrikanische Schwimmerin mit deutschen Wurzeln wuchs in sehr bodenständigen Verhältnissen in einem Vorort von Johannesburg auf. Sie lernte Fürst Albert II. von Monaco 2000 bei einem Sportevent kennen. Es dauerte danach allerdings seeehr lange, bis sich die beiden zueinander bekannten und ihre Beziehung öffentlich machten. Erst als sie für ihn zum Katholizismus konvertierte, wurde 2010 ihre Verlobung verkündet. Ende 2014 bekam die neue Fürstin von Monaco die Zwillinge Gabriella und Jacques.

5. Daniel Westling

© action press

5. Daniel Westling

Nur mal so für die Männerquote: Das Märchen gibt es auch andersherum. Kronprinzessin Victoria heiratete 2010 ihren Fitnesstrainer Daniel. Daniel stammt aus eher einfachen Verhältnissen, sein Vater war Beamter, seine Mutter arbeitete bei der Post. Als er die Aufnahmeprüfung für die Universität nicht schaffte, wurde er Fitnessunternehmer. In seinem Fitnessstudio lernte er schließlich auch Victoria kennen. Es gelang ihnen, ihre Beziehung ein Jahr lang geheim zu halten, bevor sich die Boulevardpresse auf sie stürzte und Daniel als ungebildet und nicht standesgemäß kritisierte. Er musste daraufhin einige Kurse besuchen, um sein Auftreten in der Öffentlichkeit zu verbessern. Als sich die beiden 2010 das Jawort gaben, wurde er damit zum ersten Bürgerlichen, der in die schwedische Thronfolge einheiraten konnte. 2012 bekamen sie Töchterchen Estelle, im März dieses Jahres schlüpfte deren Brüderchen Oscar. Übrigens verliebte sich auch Viktorias Schwester Madeleine in einen Bürgerlichen. Für den Geschäftsmann Chris O’Neill zog die Prinzessin nach New York. Sie heirateten 2013 und bekamen ein Jahr später Töchterchen Leonore und 2015 Sohn Nicolas.

6. Grace Kelly

© action press

6. Grace Kelly

Das erste Treffen von Fürst Rainier III. und der Schauspielerin Grace Kelly fand 1955 am Rande der Filmfestspiele von Cannes statt. Organisiert hatte es die französische Zeitschrift „Paris Match“, die die beiden für eine Titelstory zusammenbrachte. Diesen Tag wird wohl keiner von ihnen so schnell vergessen: Es gab einen landesweiten Stromausfall, einen Autounfall bei der Anfahrt und eine einstündige Verspätung des Fürsten. Trotzdem mochten sich die beiden auf Anhieb. Noch im selben Jahr hielt der Fürst um die Hand der Oscar-Preisträgerin an. Ihre mühsam ausgehandelte Mitgift betrug zwei Millionen Dollar! Bei der Schiffsüberfahrt nach Europa begleiteten sie übrigens über hundert Journalisten. Denn um aus dem Vertrag für eine neue Komödie herauszukommen, musste Grace die Filmrechte an ihrer Hochzeit abgeben. Hieraus entstand der Film „The Wedding in Monaco“, der kurz darauf in den amerikanischen Kinos lief. Dass sie ihre Schauspielkarriere aufgeben musste, führte bei Grace schon nach kurzer Zeit zu einer schweren Depression. Als sie ihren Mann schließlich so weit hatte, wieder spielen zu dürfen, protestierten das Volk und die Presse so sehr gegen ein geplantes Projekt mit Alfred Hitchcock, dass Grace schweren Herzens einsehen musste, nie wieder auf der Bühne stehen zu können. Tragischerweise verstarb die Fürstin mit nur 52 Jahren bei einem Autounfall.

7. Letizia Ortiz

© action press

7. Letizia Ortiz

Ihr Vater ist Journalist, die Mutter Krankenschwester. Ganz nach dem väterlichen Vorbild stand Letizia schon als Kind vor der Kamera und arbeitete später als Nachrichtensprecherin. Im Fernsehen entdeckte sie auch der spanische Kronprinz Felipe und arrangierte ein Treffen. 2004 gaben sich die beiden das Jawort. Letizia war zuvor schon einmal verheiratet gewesen, mit einem Literaturprofessor – zu ihrem großen Glück nur standesamtlich, sonst hätte sie Kronprinz Felipe niemals heiraten dürfen. Seit 2014 ist Felipe nun König von Spanien, und Letizia damit Königin. Sie erfreut sich großer Beliebtheit bei der spanischen Bevölkerung, musste sich allerdings immer wieder gegen Magersucht-Gerüchte wehren. Als sie sich 2008 die Nase operieren ließ, kam es zu so wilden Spekulationen, dass sich das spanische Königshaus erstmalig zu einer privaten Pressemitteilung hinreißen ließ und gesundheitliche Gründe für die OP angab.

8. Silvia Sommerlath

© action press

8. Silvia Sommerlath

Victorias Mutter, die gebürtige Heidelbergerin Silvia Sommerlath, heiratete 1976 Schwedens König Carl XVI. Gustaf, den sie als Hostess bei den Olympischen Spielen 1972 in München kennengelernt hatte. Die Dolmetscherin beherrschte damals fünf Sprachen – Schwedisch gehörte allerdings noch nicht dazu. Die beiden verliebten sich trotzdem sofort ineinander. In den Siebzigerjahren war eine bürgerliche Königin noch alles andere als normal. Doch das schwedische Volk gewöhnte sich schnell daran, schließlich machte Silvia von Beginn an eine gute Figur. Sie gehörte schon bald zu den beliebtesten Monarchen Skandinaviens. Die schwedische Popband ABBA widmete ihr übrigens den bekannten Song „Dancing Queen“, den sie bei der Hochzeit uraufführten.

9. Ari Behn

© action press

9. Ari Behn

Und hier noch ein Beispiel dafür, dass auch die königlichen Frauen einiges auf sich nehmen, um den Mann ihrer Träume zu bekommen: Prinzessin Märtha Louise ist die älteste Tochter im norwegischen Königshaus. Um den Schriftsteller Ari Behn heiraten zu können, verzichtete sie auf ihr Prädikat „Königliche Hoheit“ und alle Apanagen. Sie rutschte damit auf Platz vier der Thronfolge. Behn arbeitete zeitweise auch als LKW-Fahrer und Dokumentarfilmer. Einer seiner Filme zeigt ihn inmitten von Drogen konsumierenden Prostituierten in Las Vegas, was vielen Norwegern gar nicht gefiel. Die drei Töchter des Paares – Maud, Leah und Emma – sind nun offiziell gar keine Adligen mehr. Sie tragen den Namen des Vaters und besitzen keine Titel, Märtha selbst ist aber nach wie vor eine Prinzessin.

10. Mette-Marit Tjessem Høiby

© action press

10. Mette-Marit Tjessem Høiby

Eigentlich sieht sie eher nach blondem Unschuldsengel aus, doch ihre Vergangenheit sorgte für große Aufregung, als ihre Beziehung zu Kronprinz Haakon von Norwegen publik wurde. Während ihres Studiums in Oslo war Mette-Marit wilden Partys, samt Drogen- und Alkoholexzessen gegenüber nicht abgeneigt. In dieser Zeit bekam sie auch ihren unehelichen Sohn Marius. Den sturen Kronprinzen störte all das nicht, er wollte diese und keine andere. Also fasste sich Mette-Marit ein Herz und nahm in einer Pressekonferenz wenige Wochen vor der geplanten Hochzeit offiziell Stellung zu ihrer Vergangenheit. Das brachte ihr die Sympathie der skeptischen Norweger ein. 2011 heiratete das Paar, das sich auf einem Musikfestival kennengelernt hatte, und hat inzwischen zwei eigene Kinder: Ingrid Alexandra und Sverre Magnus. Der Medienrummel um ihre Vergangenheit wird wohl immer anhalten, aber Mette-Marit hat sich daran gewöhnt und weiß damit umzugehen.

Na, seid ihr auf den Geschmack gekommen? Wenn ihr nicht so recht wisst, wo ihr nun euren eigenen Prinzen kennenlernen könnt, möchten wir euch an dieser Stelle Prinz Alexander von Cambridge vorstellen. Denn, ganz unter uns, er ist noch zu haben!

 

Geneva Lee

Royal Passion

Royal Passion Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch
eBook
Hörbuch

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90 [CH]

€ 3,99 [D] | CHF 4,50 [CH]

€ 21,95 [D]

Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …

Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.