So streitet ihr richtig

So streitet ihr richtig

Viele fürchten nichts mehr als den Streit mit ihrem oder ihrer Liebsten. Dabei streiten die meisten Paare über Alltagsdinge. Die Top 3 der Streitthemen sind: schlechte Angewohnheiten, eine unterschiedliche Vorstellung von Sauberkeit und das liebe Geld. Das ist aber gar nicht schlimm, denn Streit ist sogar wichtig. Mit jedem Streit wächst die Beziehung – wenn ihr es richtig macht.

Das sind die 7 goldenen Regeln des Streitens:

  1. Immer ohne Publikum streiten
    Den Partner niemals in der Öffentlichkeit, sei es auf einer Party, am Strand oder beim Einkaufen, mit dem eigenen Ärger überfallen. Dadurch entstehen nur sehr unangenehme Situationen, bei denen sich der Partner in die Enge getrieben und bloßgestellt fühlt.
  2. Sagt nichts, was ihr nie wieder zurücknehmen könnt
    Auch wenn Streit immer mit brodelnden Emotionen zu tun hat, solltet ihr versuchen, diese einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Denn das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass man sich zu Kränkungen hinreißen lässt, die fortan immer im Raum stehen. 
  3. Nie direkt nach einem Streit schlafen gehen
    Das klappt sowieso nicht und der nächste Tag beginnt richtig übellaunig. Also immer versuchen, zumindest abends noch eine halbe Versöhnung hinzubekommen.
  4. Nicht übertreiben
    Wörter wie »immer«, »ständig« und »nie« sind tabu!
  5. Nicht verallgemeinern
    Es geht hier um euch beide und ein Problem, das ihr einzig und allein zu lösen habt. Das ist gar nicht so einfach, aber man sollte den Fokus nicht verlieren, dann kommt man sehr schnell vom Hundertsten ins Tausendste und stellt die ganze Beziehung in Frage.
  6. Seid nicht nachtragend
    Stellt sicher, dass eure Streitigkeiten am Ende auch wirklich geklärt sind. Nichts ist schlimmer als eine Rest-Wut, die dann bei der nächsten Kleinigkeit wie eine Bombe hochgeht. Verzeihen lernen ist auch eine der großen Lektionen der Liebe.
  7. Auch mal eigene Fehler eingestehen
    Selbst wenn der Streit meist von einem Partner ausgeht, macht das den Anderen nicht unfehlbar. Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn beide in der Lage sind, ihr Verhalten zu reflektieren und ihre Macken zu kennen.

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