Tattoos: Sexy Körperschmuck oder peinliche Jugendsünde?

vortritt / photocase.de

Etwa jeder Siebte in Deutschland hat eines, ein Drittel davon wird es irgendwann bereuen. Promis wie David Beckham, Robbie Williams, Angelina Jolie oder Rihanna sind ebenfalls stolze Besitzer. Dass man sich dabei nicht immer viel gedacht hat, bewies beispielsweise Johnny Depp, der aus „Winona forever“ irgendwann ein „Wino forever“ machen musste. Tattoos. Die Einen können gar keine freie Körperstelle mehr finden, während die Anderen nur die Köpfe schütteln.

Tattoos sind heute längst nicht mehr das, was sie einmal waren. Ursprünglich war das Tätowieren den Seeleuten vorbehalten, die sich damit vom Rest der Gesellschaft abgrenzen wollten. Kriminelle und Gang-Mitglieder übernahmen diese Form der Markierung, um zu zeigen, zu wem sie gehörten. Nämlich nicht zum Mainstream. Erst in den 70ern begannen Künstler nach und nach, das Tattoo salonfähig zu machen. Damals allerdings war so ein Körperschmuck noch sehr rebellisch. Spätestens seit den 90ern ist das Tattoo ein Massenphänomen. Als Zeichen für Unangepasstheit und Rebellion eignet es sich jedenfalls längst nicht mehr.

Sind Tattoos nun hot or not?

Gründe gibt es für und gegen die Tinte unter der Haut.

Pro:

Tattoos erzählen im Idealfall eine Geschichte. Der Mensch, der es trägt, hat schon was erlebt im Leben.

  • Womit wir gleich beim nächsten Vorteil wären: Nie mehr peinliches Schweigen beim ersten Date. Auffällige und gut sichtbare Tattoos sind immer ein gutes Gesprächsthema.
  • Auch wenn sich das in den letzten 30 Jahren sehr geändert hat, ein gewisses bad boy oder bad girl Image verleihen sie ihrem Träger je nach Motiv auch heute noch.
  •  Die Körperbemalung kann fiese Narben verdecken.
  • Alle warnen immer davor, wie das in 50 Jahren aussehen wird. Wieso? Schrumpelig werden wir auch so.
  • Es zeugt von gewissem Mut. Schließlich ist es so ungefähr das Einzige im Leben, dem man sich tatsächlich auf Lebenszeit verpflichtet.

Contra:

  • Einige nennen es Commitment. Aber mal ehrlich, niemand hat mit 80 noch den gleichen Geschmack wie mit 18. Schon wer sein Tattoo nach zehn Jahren noch mag, kann sich glücklich schätzen.
  • Es kann tatsächlich süchtig machen. Manche Leute können ihr Bedürfnis nach immer neuen Tattoos irgendwann nicht mehr kontrollieren.
  • Es. Geht. Nicht. Mehr. Weg. Laserbehandlung hin oder her, ist es ein langer, teurer und beschwerlicher Weg.
  • Auch heute erschwert es noch die Jobsuche. Vor allem für alle jene, die beim Staat angestellt werden wollen. Aber auch in der gehobenen Gastronomie kann es zum Problem werden.
  • Mit Individualität hat ein Tattoo nicht mehr viel zu tun. Ein großes Problem haben vor allem all jene, die Sternchen, Schriftzeichen oder Arschgeweihe tragen. Das war vielleicht in den 90s cool. Aber die Mode verändert sich schnell.
  • Die Körperbemalung birgt ein gesundheitliches Risiko. Manche Menschen können allergisch auf die Farbe reagieren, frisch tätowierte Haut kann sich außerdem fies entzünden.

 

Was meint Ihr dazu? Hinterlasst uns Eure Kommentare!

Übrigens, wer auf tätowierte Typen steht, wird von Undercover-Cop Logan „Kash“ Ryan (aus „Love & Lies“) bestimmt weiche Knie bekommen…

Molly McAdams

Love & Lies

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Nachdem sie in der Vergangenheit hintergangen und verletzt wurde, will Rachel lieber als verrückte Katzenlady ein einsames Dasein fristen, als jemals wieder einem Typen zu vertrauen. Schon gar nicht einem umwerfend gut aussehenden Bad Boy mit Tattoos und Harley - wie Undercover-Cop Logan »Kash« Ryan. Doch wenn er sie mit seinen stahlgrauen Augen ansieht, muss Rachel ihre gesamte Willenskraft aufwenden, um seinen sexy Körper nicht mit ihren Blicken zu verschlingen ...

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