Tipps für das erste Weihnachten zu zweit

Weihnachten zu zweit

Weihnachten ist das Familienfest des Jahres, und genau das macht es Paaren gar nicht so einfach, zu entscheiden, wo und mit wem sie Weihnachten feiern. Schließlich gibt es in der Regel auf jeden Fall schon einmal zwei Elternpaare, und dann sind da auch noch Geschwister und andere nahestehende Verwandte. Zu wem geht man denn nun an Heilig Abend, oder wen lädt man ein? Oder trommelt man die gesamte Familie von beiden Seiten zusammen an einen Tisch? Wie wäre es, die Weihnachtsfeiertage oder zumindest den Heiligen Abend mal zu zweit zu verbringen? Das kann sehr schön und entspannt sein und euch im Vorfeld jede Menge Diskussionen und Planungsstress ersparen. So gelingt euch euer eigenes kleines, liebevolles Weihnachtsfest:

Klärt eure Erwartungen und findet Kompromisse

Jeder stellt sich sein perfektes Weihnachtsfest irgendwie anders vor, und selbst wenn ihr jetzt schon auf den gemeinsamen Nenner gekommen seid, das Fest nur zu zweit zu feiern, gibt es immer noch viele Dinge, die besprochen werden wollen.

Was soll es zu essen geben? Wollt ihr euch schick machen oder eine Pyjama-Party veranstalten? Wollt ihr in die Kirche gehen oder habt ihr damit nichts am Hut? Singt oder spielt ihr zusammen Weihnachtslieder? Möchtet ihr euch gegenseitig etwas schenken? Sollen die Geschenke eine Überraschung sein, oder möchtet ihr euch voneinander etwas wünschen? Was macht ihr nach der Bescherung – spielt ihr vielleicht ein Brettspiel, schaut ihr euch einen Film an oder nutzt ihr die feierliche Zeit vielleicht dafür, euch einfach mal wieder stundenlang zu unterhalten?

Wahrscheinlich werdet ihr euch nicht in allem zu 100 % einig werden und um Kompromisse deshalb kaum herumkommen. Nehmt euch daher Zeit, um euer Weihnachten in Zweisamkeit ausführlich zu besprechen und die nötigen Kompromisse auszuarbeiten, damit ihr am Heiligen Abend nicht streiten und diskutieren müsst oder am Ende eine:r von euch beiden oder gar ihr beide enttäuscht seid.

Sorgt dafür, dass ihr euch beide heimelig fühlt, auch wenn ihr in getrennten Wohnungen wohnt

Wenn ihr gemeinsam wohnt, ist natürlich klar, dass ihr Weihnachten in eurem gemeinsamen Zuhause verbringt. Wohnt ihr nicht zusammen, müsst ihr euch für eine der beiden Wohnungen entscheiden, und solltet dabei darauf achten, dass ihr euch beide wohlfühlt. Hat zum Beispiel eine:r von euch seine:ihre Wohnung besonders festlich dekoriert, weil ihm:ihr Weihnachten besonders wichtig ist, dann verbringt das Fest am besten dort, damit der große Weihnachtsfan von euch seine:ihre Feststimmung auch richtig ausleben kann.

Gibt es etwas in der jeweils eigenen Wohnung, worauf ihr beide nicht verzichten möchtet – etwa eine Spielekonsole, die in den Feiertagen endlich mal wieder ausgiebig benutzt werden kann, einen Kaffeevollautomaten für köstliche Kaffeespezialitäten am Morgen nach Weihnachten, oder eine besonders große, koch- und backfreundliche Küche, kann zumindest das, was transportierbar ist, ja auch mitgenommen werden und ihr bleibt dort, wo die unverzichtbaren Dinge unbeweglich sind.

Und apropos Spielekonsole: Wenn dein:e Partner:in sich gerne während der Feiertage ein paar Stunden für Konsolen- oder Computerspiele nehmen möchte, dir das aber viel zu unweihnachtlich ist, kannst du dir währenddessen einen Tee und Plätzchen bereit stellen und ein Weihnachtsbuch lesen!

Wenn du gerne Liebesliteratur magst, werden sicherlich Romane wie „Weihnachten mit dir“ von Debbie Johnson oder „Ein Wunsch zu Weihnachten“ von Pepper Harding dein Herz erweichen. Möchtest du etwas über die weihnachtlichen Rituale und Traditionen lernen sowie deine Weihnachtsstimmung mit tollen Bildern und kleinen Weihnachtsgeschichten richtig auskosten, ist sicherlich das Buch „Magisches Weihnachten“ von Valentin Kirschgruber etwas für dich. Und wenn du es unterhaltsam magst und dich für den heidnischen Ursprung des Fests interessierst, wirst du Christian Rätschs „Abgründige Weihnachten“ vermutlich kaum noch weglegen können!

Alternativ könnt ihr – abseits von Pandemiezeiten – über Weihnachten auch wegfahren. Es gibt wohl kein weihnachtlicheres Reiseziel als eine romantische Hütte inmitten verschneiter Berge, aber letztendlich kommt alles infrage, was euch beiden gefällt.

Bereitet euer Festessen gemeinsam zu

Wenn ihr an Heilig Abend was richtig Schönes essen möchtet, erfordert die Zubereitung Zeit, und es bietet sich förmlich an, sich diese Zeit gemeinsam zu nehmen. Gemeinsam zu kochen verbindet, ihr könnt euch nebenbei unterhalten und austauschen und es gibt keine Missstimmung, weil eine:r von euch das Gefühl hat, mehr für ein gelungenes Weihnachtsfest zu tun als der:die andere, weil er:sie allein in der Küche steht. Auf das fertige Festessen könnt ihr dann zusammen stolz sein.

Macht eure Handys aus

Im Laufe des 24. Dezembers werden euch zahlreiche Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen und Verwandte Weihnachtsgrüße aufs Handy schicken. Wackelbilder, Videos, Fotos, Textnachrichten – alles ist normalerweise dabei, und es ist sehr nett. Allerdings stören die Nachrichten – je nachdem, wie viele grußwütige Menschen ihr in eurem Umfeld habt – die Ruhe des Tages und lenken euch davon ab, euch ganz einander zuzuwenden.

Deshalb empfehlen wir euch, die Handys auszuschalten oder zumindest die Messenger auf lautlos zu stellen, wenn ihr für wichtige Anrufe erreichbar sein wollt. So habt ihr den Tag wirklich für euch, und die Nachrichten könnt ihr in ein paar Tagen auch noch lesen und beantworten.

Verlegt die Familienbesuche ein wenig nach hinten

Wenn ihr zu euren Familien ein gutes Verhältnis habt, wäre es schade, sie komplett aus dem diesjährigen Weihnachten auszuschließen. Am Ende könnte es sein, dass euch die Nähe der Familien doch gefehlt hat, und auch eure Lieben würden euch sicherlich rund um Weihnachten besonders gern zu Gesicht bekommen. Ihr könnt die beiden Weihnachtsfeiertage nach Heilig Abend dafür nutzen, ein paar schöne Stunden mit euren Eltern, Großeltern und Geschwistern zu verbringen. Wenn ihr euch lieber länger am Stück Zweisamkeit gönnen, zum Beispiel den Tag nach Heilig Abend richtig schön kuschelig im Bett verbringen möchtet, ist das aber auch vollkommen verständlich. Schließlich ist das nichts, wozu man alle Tage die Gelegenheit hat. Vielleicht habt ihr und eure Familien ja glücklicherweise auch in den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester frei und könnt diese dazu nutzen, euch zu treffen. Auch der Tag des Jahreswechsels oder der erste sowie sechste Januar sind nochmal gute Gelegenheiten, sich mit der Familie zu treffen.

 

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