Weihnachtszeit und Coronavirus: Tipps für Singles

Wie du als Single die Weihnachtszeit trotz Corona-Maßnahmen genießen kannst.

Egal ob du gerne Single bist oder dich recht einsam fühlst und nach einem:einer Partner:in an deiner Seite sehnst: Die Winter- und vor allem die Weihnachtszeit ist für viele Singles jedes Jahr eine Herausforderung. Dieses Jahr ist durch die Corona-Pandemie nochmal alles ganz anders: Dinge, die du sonst vielleicht getan hast, um auch in der dunklen Winterzeit dein Singledasein zu genießen und um dich in der Adventszeit vom „Pärchenkram“ deines Umfelds abzulenken, fallen weg. Du kannst nicht feiern gehen, deine Freunde nur eingeschränkt treffen und kaum in den Urlaub fahren. Hinzu kommt, dass die vielen Stunden der Dunkelheit, das häufig nass-kalte, bewölkte Wetter, kurzum der Mangel an Sonnenschein, ohnehin eine Herausforderung für unser menschliches Gemüt ist. Kein Wunder, wenn dir die Nachteile deines Single-Daseins gerade so richtig schmerzlich bewusst werden und du dich gerne an der Geborgenheit einer festen Beziehung wärmen würdest. Unsere Tipps sollen dir dabei helfen, auch als Single positiv und gut gelaunt durch die Corona-geprägte Weihnachtszeit zu kommen.

Vergiss nicht, dass es Paare zur Weihnachtszeit auch nicht immer leicht haben

All die zusammengekuschelten Paare, die draußen durch die Gegend schlendern, sehen harmonisch und beneidenswert aus. Sie haben einander, genießen auch zuhause eine gesellige Zeit und so können ihnen die Maßnahmen infolge der Pandemie doch bestimmt nicht viel anhaben, während deine Freizeitaktivitäten auf Eis liegen.

Aber nicht alle Paare, die glücklich aussehen, sind es auch. Tatsächlich ist die Weihnachtszeit für viele, vor allem noch frische Paare eine Art Bestandsaufnahme, die häufig in einer Trennung kurz vor dem Fest endet und jede Menge Menschen mit gebrochenem Herzen hinterlässt – und das dieses Jahr sogar mitten im „Lockdown light“.

Doch selbst wenn die Beziehung stabil und eine Trennung ausgeschlossen ist, bietet die Adventszeit auch ohne Corona schon unendliche Möglichkeiten für Diskussionen: Wo verbringt man welchen Feiertag? Was soll es zu essen geben? Wem schenkt man etwas und was schenkt man? Dieses Jahr wird sicherlich auch die Diskussion auf dem Plan stehen, wen man denn nun an Weihnachten einlädt oder besucht, und auf wen man aufgrund der Kontaktbeschränkungen verzichtet. Und nicht wenige Paare werden jetzt auch frustriert und genervt von einander sein, weil ihnen ein Ausgleich zur Paarzeit fehlt, zum Beispiele Abende mit ihren Kumpels oder Freundinnen oder ihre Vereinsaktivitäten.

Nutze die Zeit, um zur Ruhe zu kommen und dich selbst besser kennenzulernen

Vielleicht fandest du es bislang schön oder zumindest ganz gut erträglich, Single zu sein, aber fühlst dich jetzt durch die Corona-Maßnahmen gerade so eingeschränkt, dass dir all deine Vorteile des Single-Daseins wegfallen. Weggehen und nette Leute kennenlernen? Fehlanzeige. Kulturveranstaltungen besuchen, die dich persönlich sehr interessieren? Geht auch nicht. Du hast dich bislang darüber gefreut, dass du genug Zeit und Motivation hattest, um regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen und dich fit zu halten? Auch das ist im Moment nicht möglich. Wenn mehr und mehr Aktivitäten, die du gerne gemacht hast und die dir die deutlichen Vorteile des Single-Daseins immer wieder vor Augen geführt haben, jetzt nicht mehr erlaubt sind, ist es verständlich, dass du dich nun doch ziemlich einsam fühlst und vielleicht nicht einmal weißt, was du mit deiner Freizeit anfangen sollst.

Aber es gibt Alternativen, die Corona-kompatibel sind und dich vielleicht sogar stärker aus der Krise hervorgehen lassen können. Nutze die Zeit für ruhigere Aktivitäten, und damit meinen wir nicht, die nächste Serie auf Netflix anzusehen (was aber sicherlich auch viel Spaß machen kann).

  • Du kannst im Wald spazieren gehen und mal das „Waldbaden“ ausprobieren. Hier geht es darum, die vom Wald ausgehende Energie und die ruhige Atmosphäre dort in sich aufzunehmen und die Natur um sich herum richtig wahrzunehmen.
  • Du kannst auch ein Notizbuch zur Hand nehmen und anfangen, deine Gedanken in einer Art Tagebuch festzuhalten. Beim Schreiben musst du überlegen und nachdenken, und so kommen dir vielleicht Gedanken, von denen dir gar nicht bewusst war, dass sie in dir sind. Es ist eine schöne Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen.
  • Du könntest in Fotoalben von früher schmökern oder sogar ein neues Fotoalbum anlegen mit den schönsten Fotos der letzten Jahre. Oftmals befinden sich Unmengen an Fotos auf unseren Smartphones, aber wir kommen kaum dazu, sie uns bewusst anzusehen und in Erinnerungen zu schwelgen, weil es einfach zu viele sind. Bei der Zusammenstellung eines echten Fotoalbums musst du bewusst selektieren, denkst dabei an die Momente und Ereignisse zurück und erhältst dann eine überschaubare Menge an Fotos, die dir beim Ansehen immer wieder Freude machen können.
  • Es gibt schöne Bücher über das Alleinsein, die zum Nachdenken anregen und beschreiben, warum es für Menschen gut und wichtig ist, auch mal allein zu sein und was sie aus den Momenten, die sie mit sich selbst verbringen, mitnehmen können. Lies zum Beispiel „21 Gründe, das Alleinsein zu lieben“ von Franziska Muri oder „Alleinsein macht stark“ von Carolin Müller und Nadim Mekki.

Solche Dinge werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt, weil meist einfach die Zeit dafür fehlt oder auch weil es ein Überangebot an Freizeitbeschäftigungen gibt, die alle irgendwie verlockend sind. Aber sie können sehr bereichernd sein und vielleicht wirst du ja das eine oder andere davon auch noch im Frühjahr und nach der Pandemie gerne in deinen Alltag integrieren.

Mache dir und deinen Lieben Weihnachtsstimmung

Die Weihnachtsmärkte können dieses Jahr nicht stattfinden und jeder, der die Weihnachtszeit mag, spürt deutlich, wie sehr sie fehlen. Aber auf Weihnachtsstimmung musst du deswegen nicht verzichten. Dekoriere deine Wohnung weihnachtlich, bastele oder kauf dir einen schönen Adventskranz. Du könntest auch deinen Weihnachtsbaum früher als sonst aufstellen, dann fühlst du dich gleich noch weihnachtlicher. Der Vorteil, wenn du alleine lebst ist, dass du die gesamte Dekoration ausschließlich nach deinem Geschmack vornehmen kannst.

Lade eine:n Freund:in, deinen Bruder oder deine Schwester oder deine Eltern zu dir ein oder besuche sie, denn das ist erlaubt. Ihr könnt auch zuhause Glühwein trinken und Lebkuchen essen, Weihnachtsmusik hören, den Anblick des geschmückten Baums genießen und schon habt ihr zuhause euren eigenen kleinen Weihnachtsmarkt. So fühlst du dich weder einsam, noch des schönen Fests beraubt. Und nächstes Jahr ist dann alles womöglich schon wieder ganz anders: Das Corona-Virus hat dann hoffentlich keinen solchen Einfluss mehr auf unser Leben, und vielleicht hast du dann sogar schon die große Liebe gefunden?

Franziska Muri

21 Gründe, das Alleinsein zu lieben

21 Gründe, das Alleinsein zu lieben Blick ins Buch

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Alleinsein kann etwas Beglückendes, Bereicherndes sein, ein Anstoß, sich selbst intensiv zu begegnen und das Leben auf ganz neue, freiere Art zu betrachten. Wer einmal gelernt hat, gut mit sich allein zu sein, der wird sich nicht einsam fühlen. Er wird zu tieferen Formen der Verbundenheit finden: mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit der Natur, mit dem Spirituellen. Genau dazu macht dieses Buch Mut. Kunstvoll verwebt es persönliche Erfahrungen mit wertvollen Impulsen für das eigene Leben und offenbart die Geschenke, die im Alleinsein auf uns warten.

Carolin Müller, Nadim Mekki

Alleinsein macht stark

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Alleinsein heißt nicht einsam sein. Der bewusste und achtsame Umgang mit sich selbst lässt sich lernen und dient im Alleinsein als Kraftquelle. Einfühlsam nehmen die Autoren Sie hierbei an die Hand. Die Kombination von heutigen psychologischen Therapieansätzen und uralter fernöstlicher Spiritualität wird in den USA seit einigen Jahren erfolgreich angewandt. In letzter Zeit auch immer häufiger in Deutschland. Dieser Zulauf entspringt der Sehnsucht der Menschen nach besonderer Hilfe in Zeiten von Hektik, Stress und Alltagssorgen. Themen wie Achtsamkeit, Stille, Kontemplation, Buddha, Meditation, Yoga, Askese sind en vogue …
Die neue Buchreihe „Buddha to go“ greift Krisenthemen des Lebens auf, verbindet charmant psychologischen Rat mit Weisheiten des Buddhismus. In diesem Buch geht es um das für viele schwierige Thema Einsamkeit. In den Text eingebunden findet sich ein kleines Basiswissen Buddhismus, das leicht verständlich Einblicke in eine viele Menschen faszinierende Lebenshaltung gibt. All das und die einfachen praktischen Übungen motivieren zum Umdenken und damit zu der Erkenntnis, dass die Fähigkeit, mit sich allein zu sein, eine ungeahnte Kraftquelle darstellt.

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