Wenn ihr eurem Liebsten diese Geschichte vorlest, wissen wir, was danach passiert …

© sanwen / photocase.de

Wer sagt, dass guter Sex lange dauern muss? Genauso ist es mit erotischen Kurzgeschichten, die direkt und rasant auf ihren Höhepunkt zusteuern. Zur Einstimmung auf einen süßen Feierabend, wollen wir euch diese hier nicht vorenthalten:

Blitzsauber

Von Shanna Germain

Irgendwie hat das Säubern von Sexspielzeug etwas Geiles. Und es geht dabei nicht nur ums Wasser. Du stehst am Waschbecken, lässt die eingeseiften Hände über den genoppten blauen Schaft deines Lieblingsvibrators gleiten, entfernst jede Spur vom Spiel der vergangenen Nacht, und es bleiben nur Erinnerungen zurück. Das Spielzeug scheint unter der Seife und dem Wasser fast zum Leben erweckt. Die Art, wie es unter dem Wasserstrom schimmert und sich windet, hat fast etwas von einem glitschigen Fisch, den es flussaufwärts zieht. Rückblende zur vergangenen Nacht: seine eingeölten, um die Spitze des Vibrators gelegten Finger, die langsam den Schaft hinabstreichen, um ihn für dich vorzubereiten. Du kannst dich nicht erinnern, jemals etwas so sehr in dir gewollt zu haben, wie diesen zitternden, künstlichen Schwanz.

Die Hände deines Liebhabers führen ihn zunächst langsam und ganz sanft an den Rand deiner Schenkel, legen ihn dann gegen deine Schamlippen und pressen die Spitze schließlich in deine Spalte. Du bäumst dich in den Hüften auf, stöhnst und bettelst. „Bitte, ja, bitte!“ Aber er lässt dich warten und flehen, bevor er ihn ganz in dir versenkt. Tiefer und tiefer wandert der Gummischwanz, zieht in deinem Inneren kleine, summende Kreise der Lust und füllt dich ganz aus. Deine Hände gehen jetzt gröber und entschlossener mit dem Spielzeug um. Ohne einen Zentimeter auszulassen, reibst du über das Gummi und sorgst so dafür, dass du auch ja keine Stelle übersiehst. Das Gummi des Luststabes fühlt sich fest an.

Du schließt die Augen, während du ihn wäschst, und stellst dir vor, es wäre der Schwanz deines Liebhabers, den du unter der Dusche in der Hand hältst, während das Wasser auf euch beide niedergeht. Deine eingeseiften, glitschigen Finger gleiten auf und ab und umkreisen seine Eichel so lange, bis er mit den Hüften in deine geballte Faust stößt. Als du den Vibrator anstellst, brummt er in deiner Hand, als würde er ein Eigenleben führen. Wieder und wieder taucht seine Spitze zwischen den Fingern auf, die ihn umfassen – fast als würde er nach einer ganz bestimmten Blüte suchen, nach einem ganz bestimmten Nektar. Als du das feuchte, surrende Spielzeug an die Innenseite deines Armes legst, beginnen deine Hüften so eindringlich, ja fast schmerzhaft zu vibrieren, dass du sie gegen den Rand des Waschbeckens pressen musst.

Du erinnerst dich an die vielen Morgenstunden, wenn er dich noch vorm Duschen nahm. Du, wie du vorm Spiegel stehst und fast ohnmächtig wirst, als er an deinem Hals knabbert, bevor er dich über das Waschbecken beugt. Er ist schnell und auch ein bisschen grob – genau so wie du es morgens gern hast – und dein gesamter Körper scheint vom Boden abzuheben, als er in dich eindringt. Gerade so, als würde eine unsichtbare Kraft dich in die Höhe heben. Er kneift so lange in deine Brustwarzen, bis du in den Spiegel schaust. Und dieser Anblick reicht aus, um dich kommen zu lassen.

Das Spielzeug ist jetzt sauber, aber du musst es trotzdem noch ein letztes Mal einseifen – nur um den Motor zu hören, während deine Handflächen der Länge nach über den Stab streichen. Nach ein paar Minuten spülst du den Vibrator zögerlich ab und stellst das Wasser aus. Es ist fast fünf Uhr und dein Liebhaber wird bald zu Hause sein. Vor deinem geistigen Auge ersteht plötzlich ein Bild, wie du ihn mit dem Spielzeug in der Hand an der Tür begrüßt. Nein, noch lieber stellst du dir vor, wie du deinen Körper auf der Couch drapierst. Die Beine hast du auf die Lehnen gelegt, und der Vibrator bahnt sich den Weg zwischen deine Schenkel.

Oder du stellst dir vor, dass er nach Hause kommt und du ihn mit einem „Ich bin hier drin!“ begrüßt, wenn er die Haustür öffnet. Er wird ins Bad kommen und sehen, dass du bis zu den Ellbogen im Seifenwasser steckst und den blauen Vibrator wäschst, den ihr gestern Nacht gemeinsam benutzt habt. Er wird zusehen, wie deine Hände über den dicken Schaft gleiten und sich vorstellen, es wäre sein Schwanz, der unter deiner Berührung langsam steif wird. Dann wird er sich zu dir stellen, sich von hinten gegen deinen Rücken pressen und seine Hände ebenfalls tief in der seifigen Flüssigkeit versenken. Diese Vorstellung gefällt dir am besten. Du stehst auf alles vorbereitet am Waschbecken, den Vibrator in der Hand, und wartest darauf, dass er kommt.

59 weitere heiße Quickies findet ihr in „Heiß und schnell“.

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Sexy, direkt und rasant – „Heiß und schnell“ erzählt von sechzig Quickies und zeigt, dass guter Sex nicht immer lange dauert. Nicht nur die Pediküre wird hier zum Abenteuer, auch der kurze Stopp an der Ampel, der Besuch im Restaurant, und kurz bevor das Fitnessstudio schließt, ergibt sich auch noch eine schnelle Nummer. Erotische Kicks vom Feinsten, die in Sekundenschnelle rasend machen!

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