Wie ihr eine Trennung trotz gemeinsamer Wohnung übersteht

Trennung bei gemeinsamer Wohnung

Trennungen sind immer schlimm. Richtig kompliziert wird es allerdings, wenn man auch noch zusammen wohnt. Da reicht kein einfaches „und tschüss“. Wie ihr diese komplizierte Situation am besten meistert, ohne großen Rosenkrieg, zeigen euch unsere 7 Tipps:

  1. Führt ein vernünftiges Trennungs-Gespräch: Schon mal mit dem Packen anzufangen, bevor der andere überhaupt etwas ahnt, ist verboten. Eine SMS reicht in diesem Fall auch nicht. Macht gemeinsam einen Plan, wer auszieht und wie ihr die verbleibende gemeinsame Zeit am besten meistert.
  2. Respektiere seine Sachen: All das Hab und Gut in deins und meins zu dividieren, ist keine leichte Aufgabe. Trotzdem sollte man sich jetzt nicht dazu hinreißen lassen, seine Möbel mit „das hässliche Stück mochte ich sowieso nie“ zu verabschieden oder bei dieser Gelegenheit noch ganz zufällig etwas von ihm kaputt zu machen.
  3. Neue Lover sind tabu: Solange ihr noch gemeinsam in eurer Wohnung wohnt, solltet ihr so respektvoll sein und neue Liebschaften komplett aus dem Spiel lassen. Mit einem neuen Typen zu Hause aufzukreuzen, wäre natürlich die ultimative Rache, würde aber gleichzeitig auch absolut unter die Gürtellinie gehen.
  4. Bitte deine Freunde und Familie um Hilfe: Irgendwer wird dir anbieten, dass du erst mal bei ihm wohnen kannst, bis eine Lösung gefunden ist. Außerdem sind ein paar Umzugshelfer, die gleichzeitig die angespannte Situation etwas auffangen, jetzt unbezahlbar.
  5. Bleibt fair: Fangt nicht an mit skurrilen Regeln à la, „du wolltest dich trennen, also behalte ich dafür den Fernseher“ oder „wenn ich ausziehe, will ich aber…“ Haltet euch vor Augen, dass es jetzt nur noch um eine absehbare Zeit geht, die ihr in Würde noch irgendwie hinter euch bringen müsst. Es geht umso schneller, je leichter ihr euch das gegenseitig macht.
  6. Lass nichts zurück: Wenn der große Umzugstag gekommen ist, sollte wirklich an alles gedacht sein. Immer wieder zurück zu müssen, weil dies oder jenes noch fehlt, zieht den Prozess nur unnötig in die Länge und damit auch den Trennungsschmerz. Wichtig ist auch, an unsichtbare Dinge wie gemeinsame Konten, Netflix-Accounts, etc. zu denken.
  7. Bleib bei deiner Entscheidung: Das ist hoffentlich etwas, das du dir vorher gut überlegt hast. Mitten im Umzug, wenn es plötzlich ernst wird, zu behaupten, du hättest deine Meinung geändert, ist gefährlich. Denn die höchste Devise ist jetzt, die Gefühle des anderen zu achten. Lasst erst einmal Gras drüber wachsen, dann könnt ihr weiter sehen.

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