Wie viel Streit ist in einer Beziehung normal?

Themen für einen Streit gibt es ja genug: Unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung, das liebe Geld, die Hausarbeit, ungeliebte Möbelstücke oder die Urlaubsplanung. Vor allem, wenn man zusammenlebt, kann die Liste endlos sein. Viele Paare fragen sich dann, ob es normal ist, wie viel sie streiten.

5 Anzeichen, an denen ihr das erkennt:

  1. Ein harmonischer Tag ist die Ausnahme
    Es fällt euch direkt auf, wenn es mal einen Tag lang nicht gekracht hat, sondern richtig schön war, da euer Zusammensein längst von ständigem Zoff geprägt ist.
  2. Der Streit hat nichts Befreiendes mehr
    Es ist ja sogar gut und wichtig, sich hin und wieder zu streiten. Denn wie heißt es so schön: ein Gewitter reinigt die Luft. So schafft auch ein Streit Probleme aus dem Weg, bevor sie zu groß werden. Danach fühlt man sich befreit und steht sich im besten Fall näher als vorher. Wenn dieser Effekt aber schon gar nicht mehr eintritt, ist das ein Alarmzeichen.
  3. Ihr streitet nicht mehr »richtig«
    Denn ein guter Streit ist konstruktiv und hilft euch weiter. Wenn es aber irgendwann nur noch um Macht und Banalitäten geht, bringen euch die Auseinandersetzungen auch nichts mehr. Ihr solltet euch schon bemühen, den Streit sinnvoll und fair zu gestalten.
  4. Ihr habt aufgehört, euch zu versöhnen
    Denn das gehört zu jedem guten Streit dazu. Zieht der sich aber über Tage hinweg, weil ihr beide zu stolz, sauer oder gekränkt seid oder, noch schlimmer, es euch gar nicht mehr wichtig ist, sich direkt wieder zu versöhnen, solltet ihr vielleicht lieber getrennte Wege gehen.
  5. Es gibt immer nur einen Verlierer
    Die gibt es bei einem Streit eigentlich nicht. Da fängt jeder mal an und hört jeder mal auf, indem er die Versöhnung sucht. Wenn es aber extrem einseitig wird und nur einen von beiden eine regelrechte Streitsucht plagt, ist das schwer wieder ins Lot zu bringen.

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