Wusstest du, dass es Online Dating schon seit 1956 gibt?

alter computer
© kathe / photocase.de

In Deutschland gibt es mehr Online-Dating-Profile als Einwohner. Für uns gehört ein Account bei Tinder, Lovoo und Finya einfach zum Smartphone dazu. Dass das die Partnersuche leichter macht, gehört wohl zu den größten Missverständnissen unserer heutigen Zeit. Das Überangebot an Partnern überfordert, macht ungeduldig und unromantisch – und die ganze Sache somit zu einem beliebten Stoff für Filme und Bücher. Aber wie lange gibt es die computerbasierten Partnerbörsen überhaupt schon?

Jedenfalls um einiges länger als das Internet. Seit 1956, um genau zu sein. Und wo kommen sie her? Klar, aus New York. Damals erfanden der Buchhalter Lewis Altfest und der IBM-Programmierer Robert Ross den ersten Partnersuch-Automaten, den sie TACT nannten. Wer mitmachen wollte, musste fünf Dollar zahlen und einen Multiple Choice Fragebogen mit 100 Fragen ausfüllen. Die Antworten wurden anschließend auf Lochkarten übertragen und in einen Rechner übertragen, der dann 5 Partnervorschläge machte.

Wer denkt, Onlinedating sei erst heute cool, der irrt sich. Damals wagten sich zwar anfangs nur die Reichen und fortschrittlichen New Yorker der Upper East Side an die ungewöhnliche Verkupplungsmethode, doch schnell  wurde die neue Maschine zum absoluten Hit. Verkupplungs-Kritiker gab es auch damals schon. Deswegen lockte eine TACT-Werbung mit einer scharfen Lady darauf mit dem Slogan: „Manche denken, Computer Dating ziehe nur Verlierer an. Diese Verliererin ist zufällig eine talentierte Modeillustratorin in einer der bekanntesten Werbeagenturen New Yorks. Sie backt Quiche Lorraine, spielt Schach und fährt gern Ski. Von wegen Loser!“ Heute beginnt auch in den USA jede vierte Ehe im Internet. Tinder-Gründer Sean Rad wurde mit seiner Erfindung innerhalb kürzester Zeit zum Millionär. Die letzten 50 Jahre haben unser Liebesleben also komplett auf den Kopf gestellt.

Maya geht noch eine Stufe weiter und wird Betreiberin einer Seitensprungagentur. Was das bedeutet, vor allem, wenn man nebenher versucht, eine seriöse Hochzeitsagentur zu führen, das müsst ihr unbedingt lesen!

Sophie Andresky

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Saftig, jung und untervögelt: So fühlt sich Maya, die eine erfolgreiche Hochzeitsagentur betreibt. Um ihrer Libido gerecht zu werden, setzt sie sich in den Pausen gerne nackt vor den Rechner und lässt sich von Sex-Chats befeuern. Alles ändert sich, als Maya erfährt, dass sie eine Seitensprungagentur geerbt hat. Sie beginnt, beide Geschäfte nebeneinander zu führen, gerät aber mit den Kundendateien durcheinander. Bräutigame werden zum Gruppensex statt zum Junggesellenabschied geladen, Bräute finden sich überrascht zu Seitensprungdates ein. Dabei wird es abwechslungsreich. Ob sportlich in der Schaukel, beschwingt im Swingerspa oder maskiert mit Geistervibrator: Sex bildet, ob vor oder nach der Brautnacht.

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